Die Lebensgeschichte des Frederick Douglass als Sklave in Amerika, von ihm selbst erzählt

Frederick Douglass: Mein Leben als Sklave in Amerika

Lamuv Taschenbuch 343, 192 Seiten, ISBN 3-88977-681-7, 9,90 Euro

 
Irgendwann um 1817 ist er geboren worden: als Sohn einer schwarzen Sklavin in den Vereinigten Staaten von Amerika. Über seine Herkunft weiß er nur wenig. Seine Mutter hat er nur vier- oder fünfmal in seinem Leben gesehen. Seine Kindheit und Jugend: Wie ein Stück Vieh ist er aufgezogen worden. Ohne jegliche Rechte, die seine Herren zu respektieren gehabt hätten. Als junger Mann – er muss um die 21 Jahre alt gewesen sein – flieht er aus der Leibeigenschaft.

Frederick Douglass’ Autobiographie seiner Kindheit und Jugend als Sklave, 1845 erstmals erschienen, ist eine der einflussreichsten Schriften der Anti-Sklaverei-Bewegung des 19. Jahrhunderts in den USA. Sein Lebensbericht prangert die beispiellose Ungeheuerlichkeit der Sklaverei und das schwere Verbrechen der Sklavenhalter an, die Menschen brechen und zu Untieren verwandeln wollen. Andererseits zeigt er auch, wie es den Sklaven bei aller Unterdrückung und Grausamkeit dennoch möglich gewesen ist, zu überleben und um ihre Würde zu kämpfen.

Douglass’ Buch ist im Vergleich zu „Onkel Toms Hütte“, dem Roman einer Weißen, das authentische Zeugnis der nordamerikanischen Sklaverei. Nach seiner Flucht wird Douglass zu einer der bedeutendsten Führungspersönlichkeiten der Schwarzen im Kampf um gleichberechtigte Teilnahme am gesellschaftlichen Leben der USA – 100 Jahre vor Martin Luther King.

„Eines der frühen, erfolgreichen Werke der afroamerikanischen Literatur“ (Frankfurter Allgemeine)
Ausgezeichnet mit dem „Luchs 1“ durch „Die Zeit“ und Radio Bremen

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